Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung geht an den Schriftsteller Jürgen Kropp

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Foto: Wikimedia - CC - Kabebli - Eigenes Werk(CIS-intern) – Der Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung ist heute (27. Mai) an den Schriftsteller Jürgen Kropp verliehen worden. Bei der Feierstunde im Hohen Arsenal in Rendsburg sagte Kulturstaatssekretär Eberhard Schmidt-Elsaeßer: „Sie können heute mit Stolz auf Ihr bisheriges Wirken und Ihre Verdienste um das Niederdeutsche blicken.

Foto: Wikimedia – CC – Kabebli 

Weit mehr als ein Dutzend Auszeichnungen sind Ihnen seit 1984 als Autor und Dramaturg für Ihre Werke verliehen worden: Unter anderem zweimal der Klaus-Groth-Preis der Stadt Heide und der BORSLA-Preis; auch der Freudenthal-Preis wurde Ihnen mehrfach verliehen, und beim NDR Schreibwettbewerb „Vertell doch mal“ sind Ihre Geschichten bereits viermal prämiert worden. Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen anlässlich des heutigen Ehrentages auch im Namen der Landesregierung für Ihre hervorragenden und beispielgebenden Leistungen auf dem Gebiet des Niederdeutschen zu danken. Wir gratulieren Ihnen herzlich zu dem von der Carl-Toepfer-Stiftung verliehenen höchst dotierten niederdeutschen „Fritz-Reuter-Preis““, sagte der Staatssekretär.

Schmidt-Elsaeßer betonte die Bedeutung der niederdeutschen Sprache: „Der Schutz und die Förderung der Regional- oder Minderheitensprachen sind unerlässlich für die kulturelle Identität und damit für den Fortbestand dieser Sprachen – und sie sind erklärte Ziele der schleswig-holsteinischen Landesregierung. Mit dem Handlungsplan Sprachenpolitik formuliert die Landesregierung ein eigenständiges sprachenpolitisches Konzept, das in alle Bereiche des Regierungshandelns hineinwirkt.

Grundlegend dafür ist unser Verständnis eines gleichberechtigten Nebeneinanders der Mehrheitssprache sowie der Regional- oder Minderheitensprachen bei uns im Land. Es muss daher für die Sprecherinnen und Sprecher der Regional– oder Minderheitensprachen Möglichkeiten geben, ihre Sprachen im Alltag nutzen zu können. Das schließt sowohl die Möglichkeiten und Angebote des Erlernens und Vertiefens der Sprechfähigkeit – vom Kindergarten bis zur Universität – als auch ihre Verwendung im öffentlichen Raum – im Kontakt mit Behörden und Verwaltung, Präsenz in den Medien – mit ein“, erläuterte der Staatssekretär.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Oliver Breuer | Ministerium für Justiz, Kultur und Europa