KielRegion II: 900.000 Euro Fördermittel werden in den kommenden drei Jahren in regionale Projekte fließen

Add to Flipboard Magazine.
RDRedakteur

(CIS-intern) – Das Regionalbudget KielRegion II ist da: 900.000 Euro Fördermittel werden in den kommenden drei Jahren in regionale Projekte fließen. Gestern Vormittag übergab Dr. Thilo Rohlfs, Wirtschafts-Staatssekretär des Landes Schleswig-Holstein, den Förderbescheid an Simone Reichelt und Dr. Cornelia Fessler von der KielRegion GmbH. „Die erneute Förderung mit einem Regionalbudget ist ein gutes Zeichen für die Region“, so Thilo Rohlfs: „Durch das Budget wollen wir die Kooperation in der Region weiter stärken und dazu beitragen, dass das Regionalmanagement KielRegion seine erfolgreiche Arbeit in wichtigen Zukunftsthemen fortsetzen kann.“

Foto: Presse KielRegion GmbH

Die KielRegion ist ein Zusammenschluss der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde sowie der Landeshauptstadt Kiel. „Unsere Aufgabe ist es, die Zusammenarbeit in dieser Region zu fördern und die Region gemeinsam voran zu bringen“, sagt Simone Reichelt. Zu den Partnern der KielRegion zählen die Wirtschaftsförderungen, die Unternehmensverbände und die Kreishandwerkerschaften der Region sowie die Agenturen für Arbeit Kiel und Neumünster, die IHK zu Kiel, die Förde Sparkasse, der DGB Kiel Region. „Insbesondere Dank der vielfältigen Akteure, die sich einbringen und stark machen für unsere Region, haben wir wieder viele gute Ideen für das Regionalbudget. Gemeinsam werden wir die Region in unseren Schwerpunktthemen Leben, Mobilität, Wirtschaft und Wissenschaft gut und zukunftsfähig aufstellen“, so Reichelt.

Mit dem Regionalbudget können Projekte durchgeführt werden zur Verbesserung der regionalen Kooperation, Mobilisierung und Stärkung regionaler Wachstumspotentiale, Verstärkung von Maßnahmen des Regionalmarketings sowie Verbesserung der Fachkräfteversorgung. Die Förderung erfolgt aus dem Landesprogramm Wirtschaft beziehungsweise der Bund-Länder Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“. Es handelt sich also um Bundesmittel, die vom Land an funktionierende Regionalmanagements vergeben werden können.

Die KielRegion GmbH verwaltet das Budget und nimmt Anträge entgegen. Die Förderquote liegt in der zweiten Förderlaufzeit bei 70 Prozent. Das bedeutet, dass Projektträger/-innen 30 Prozent Eigenanteil einbringen müssen. Über einen Zeitraum von drei Jahren können jährlich 300.000 Euro Fördermittel fließen. Dazu kommen dann Eigenanteile der einzelnen Projekte. „Es ist somit möglich, dass insgesamt gut 1,2 Millionen Euro für regionale Projekte eingesetzt werden“, so Cornelia Fessler.

Projektanträge einreichen können Gemeinden, Gemeindeverbände, juristische Personen, die steuerbegünstigte Zwecke verfolgen, und alle, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. „Dabei ist es wichtig, dass die Projekte über Kreisgrenzen hinaus gehen: Je mehr Partner sich zusammen tun, desto besser. Und natürlich sollen Antragssteller/-innen möglichst die gesamte KielRegion im Blick haben!“, erklärt Simone Reichelt.

Zur KielRegion gehören die Kreise Rendsburg-Eckernförde, Plön sowie die Landeshauptstadt Kiel. Unser Ziel: Die Region voran bringen. Wir unterstützen und vernetzen Menschen aus Unternehmen, Hochschulen, Kommunen und andere Institutionen. Vor allem aber bieten wir Raum für persönliche Gespräche und Austausch. Unsere Themen sind Leben, Mobilität, Wirtschaft und Wissenschaft.

Nächster Beitrag

POL-NMS: Verkehrsunfall auf der B76 zwischen Gettorf un Eckernförde mit schwer verletzter Person.

4.0 01 191208-3-pdnms. (ots) – Am 07.12.2019 um 17:15 kam es auf der B76 in Höhe Achsenkamp zu einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge im Begegnungsverkehr, bei dem eine Person schwer und eine weitere leicht verletzt wurde. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Fahrer einer Limousine auf die Gegenfahrbahn. DerFahrer des entgegenkommenden […]