Neues Integrationskonzept der Stadt Rendsburg setzt auf Vernetzung, Transparenz und gemeinsames Verständnis

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RDRedakteur
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(CIS-intern)Die Stadt Rendsburg hat ihr Kommunales Integrationskonzept grundlegend überarbeitet und an die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst. Ein entsprechendes Konzept besteht bereits seit vielen Jahren, entsprach jedoch aufgrund der stark gestiegenen Zuwanderungszahlen und der veränderten Anforderungen nicht mehr der heutigen Situation.

Mit der Neuschreibung wurde ein umfassender Prozess angestoßen, der die Vielfalt von Integration auf allen Ebenen in den Blick nimmt. Ziel des neuen Konzeptes ist es insbesondere, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln, die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure zu stärken und mehr Transparenz zu schaffen.

Zur Erarbeitung fanden Veranstaltungen mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Bereich Integration statt. Eingebunden waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, sozialen Einrichtungen, Bildung, Ehrenamt, Politik und Zivilgesellschaft. Auch der bestehende Arbeitskreis Migration spielte eine wichtige Rolle. Bürgermeisterin Janet Sönnichsen betont die Bedeutung des neuen Konzeptes für die zukünftige Integrationsarbeit: „Es geht nicht nur um das Ankommen, sondern vor allem um Teilhabe und Zusammenhalt. Als Stadtverwaltung sehen wir es als unsere Aufgabe, verlässliche Strukturen zu schaffen und einen klaren Rahmen zu setzen. Wir wollen Hauptamtliche und Ehrenamtliche miteinander vernetzen und vorhandene Kräfte bündeln.“

Zugleich sieht die Bürgermeisterin in der Vielfalt der Stadt große Chancen für die Zukunft: „Rendsburg ist eine bunte und vielfältige Stadt. Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen, Erfahrungen und kulturellen Hintergründen prägen unser Zusammenleben und bereichern unsere Gemeinschaft. Darin liegt großes Potential für die Zukunft.“

Das neue Konzept richtet sich sowohl an Akteurinnen und Akteure als auch an Menschen mit Migrationsgeschichte und soll Orientierung für die gemeinsame Integrationsarbeit in der Stadt geben. Im Mittelpunkt steht dabei das Verständnis, dass Integration ein langfristiger gesellschaftlicher Prozess ist, der alle Menschen betrifft. Nadine Heynen, Verfasserin des Konzeptes, erklärt dazu: „Integration ist ein Prozess des gegenseitigen Kennenlernens und Zusammenwachsens. Dabei geht es nicht allein darum, dass sich Zugewanderte an bestehende Strukturen anpassen. Vielmehr braucht es Offenheit und Verständnis auf allen Seiten, damit gesellschaftliches Zusammenleben gemeinsam gestaltet werden kann. In Rendsburg arbeiten viele Akteurinnen und Akteure bereits seit Jahren engagiert an diesem gemeinsamen Weg.“

Das neue Integrationskonzept soll künftig dazu beitragen, dass die verschiedenen Beteiligten noch besser voneinander wissen, ihre Angebote koordinieren und gemeinsam an einer offenen und vielfältigen Stadtgesellschaft arbeiten können.

Foto: Stadt Rendsburg

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