(CIS-intern) – Die Stadt Rendsburg geht den nächsten Schritt beim Neubau der Feuerwache: Mit der heutigen Unterzeichnung des Vertrags über die schlüsselfertige Bauleistung wurde der Auftrag an die Köster GmbH aus Osnabrück, Standort Kiel als Generalunternehmer vergeben. Dem Vertragsabschluss vorausgegangen war ein europaweites Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb.
Der Neubau der Feuerwache ist erforderlich, da die bestehende Wache den heutigen Anforderungen an Sicherheit, Funktionalität und Einsatzbetrieb nicht mehr gerecht wird. „Unsere Kameradinnen und Kameraden leisten Tag für Tag Außergewöhnliches“, sagt Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. „Sie verdienen gute Rahmenbedingungen für ihren Einsatz. Deshalb hat der Neubau der Feuerwache für mich oberste Priorität.“
Die Anforderungen an die Feuerwehr in Rendsburg sind hoch: Als Wehr mit besonderen Aufgaben übernimmt sie unter anderem Einsätze im Bereich der Autobahnen 210 und A7, des Kanaltunnels und der Eisenbahnhochbrücke. Die Kameradinnen und Kameraden rücken jährlich zu mehr als 500 Alarm-Einsätzen aus.
Die Stadt setzt bei dem Bau auf einen Generalunternehmer und teilt das Projekt in zwei Bauabschnitte. Mit diesem Vorgehen sollen insbesondere individuelle Systembaulösungen ermöglicht werden. Ziel ist es, Planungs- und Bauzeiten zu verkürzen und die Beeinträchtigungen für den laufenden Betrieb so gering wie möglich zu halten. Der sichere und ungestörte Betrieb der Feuerwehr muss während der gesamten Projektphase ohne Unterbrechung gewährleistet bleiben. „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der Stadt Rendsburg und die Möglichkeit, dieses wichtige Projekt gemeinsam umzusetzen. Unser Ziel ist es, die neue Feuerwache effizient, zuverlässig und im laufenden Betrieb zu realisieren“, sagt Matthias Müller, Bereichsleiter bei Köster.
Der Neubau umfasst eine Nutzfläche von rund 4.200 Quadratmetern und gliedert sich in einen eingeschossigen sowie einen dreigeschossigen Gebäudeteil. Im eingeschossigen Bereich entstehen unter anderem eine nach Süden geöffnete Halle für 24 Fahrzeuge, Umkleidebereiche, eine Atemschutzwerkstatt sowie Lagerflächen für Einsatzmaterial. Der dreigeschossige Gebäudeteil umfasst einen Hallenbereich mit Waschhalle und Werkstatt. In den Obergeschossen sind Büros der Feuerwehr, Räume für die Jugendfeuerwehr sowie ein Saal und Ausbildungsräume vorgesehen. In die Planungen für die neue Wache wurde die Feuerwehr eng eingebunden. Wehrführer Martin Schuldt ist sich sicher, dass die Einsatzzeiten durch die neue räumliche Anordnung verkürzt werden können. Er sagt: „Mit der neuen Wache werden wir wertvolle Zeit sparen.“
Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts rechnen Stadt und Generalunternehmer im Frühjahr 2028, dann erfolgt auch der Umzug der Feuerwehr. Der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts folgt im Sommer 2029. Die Gesamtprojektkosten liegen bei etwa 27 Millionen Euro.
Fotos / Grafiken / Stadt Rendsburg




