(CIS-intern) – Unsere Kinderstadt „Jerry Town“ startet in der kommenden Woche: Vom 6. bis 10. Juli verwandelt sich der Innenhof des Hohen Arsenals in eine lebendige Stadt, die von Kindern selbst gestaltet und mit Ideen, Wünschen und Träumen gefüllt wird. Das Ferienangebot richtet sich an Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Die 115 verfügbaren Plätze waren innerhalb kurzer Zeit vollständig ausgebucht.
In „Jerry Town“ erleben die Kinder spielerisch, wie das Zusammenleben in einer Stadt funktioniert. Sie lernen unter anderem, wie demokratische Mitbestimmung abläuft. Einrichtungen wie Rathaus, Polizei, Müllabfuhr oder Finanzamt machen gesellschaftliche Zusammenhänge anschaulich. Wer in Jerry Town arbeitet, verdient die Stadtwährung „Jerrys“ – und stellt schnell fest, dass auch Steuern zum Leben in einer Gemeinschaft dazugehören. „Mit ‚Jerry Town‘ bieten wir Kindern nicht nur eine verlässliche Ferienbetreuung, sondern vor allem ein Angebot mit echtem Mehrwert“, sagt Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. „Hier können sie Verantwortung übernehmen und eigene Entscheidungen treffen. Sie lernen fürs Leben – und haben dabei jede Menge Spaß.“
Das Angebot wurde gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich erweitert. Statt 20 gibt es in diesem Jahr 25 verschiedene Stationen und Berufsfelder. Neben einem eigenen Restaurant, einer Gärtnerei und zahlreichen kreativen Angeboten erwartet die Kinder unter anderem ein Tattoostudio. Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in verschiedene Berufe – beispielsweise in das Dachdeckerhandwerk, das gemeinsam mit der Firma Jan Witt vorgestellt wird. Während der gesamten Woche laden außerdem die kulturellen Angebote des Nordkollegs Rendsburg zum Mitmachen und Ausprobieren ein.
Bevor die Kinder ihre Arbeit aufnehmen können, bewerben sie sich im Arbeitsamt auf ihren Wunschberuf. So erleben sie auf spielerische Weise auch erste Schritte des Berufslebens. Dabei stehen stets der Spaß, die Kreativität und das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt.
„Jerry Town“ zeigt eindrucksvoll, wie frühkindliche Bildung durch praktisches Erleben gelingen kann. Das Projekt vermittelt demokratische Werte, stärkt Eigenverantwortung und Teamarbeit und eröffnet Kindern neue Perspektiven auf das gesellschaftliche Miteinander.
Möglich wird die Kinderstadt durch das große Engagement zahlreicher haupt- und ehrenamtlicher Unterstützerinnen und Unterstützer. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Verwaltung, von Institutionen, Vereinen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen sowie viele freiwillige Helferinnen und Helfer bringen sich mit großem Einsatz ein und gestalten gemeinsam das vielfältige Programm. Das beigefügte Gruppenfoto verdeutlicht dieses starke Netzwerk, das „Jerry Town“ erst möglich macht.
Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Spar- und Leih-Kasse in Rendsburg, der Harald Striewski Stiftung, der Bürgerstiftung Region Rendsburg, dem Förderverein Lions Club Rendsburg e.V., der Firma Jan Witt, dem Förderverein Inner Wheel, dem Rotary Club Rendsburg, den Stadtwerken Rendsburg sowie der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde GmbH. Ihr Engagement trägt maßgeblich dazu bei, den Kindern dieses besondere Ferienerlebnis zu ermöglichen.
Foto: Stadt Rendsburg



