Innenministerium gibt weitere 670.000 Euro Städtebauförderungsmittel für Gelände der ehemaligen Rendsburger Eiderkaserne frei

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RDRedakteur

(CIS-intern) – KIEL. Im Rahmen der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Stadtumbau“ plant die Stadt Rendsburg die Errichtung eines Lärmschutzwalls im Bereich der ehemaligen Eiderkaserne. Bis zu 670.000 Euro Städtebauförderungsmittel stehen dafür nach der Freigabe durch das Innenministerium zur Verfügung. Die Kosten teilen sich Bund, Land und Kommune zu jeweils einem Drittel.

Foto: SYMBOLFOTO

Mit der Errichtung des Lärmschutzwalls entlang der B 77 soll das mit Mitteln der Städtebauförderung erschlossene Areal der ehemaligen Eiderkaserne vor Lärmeinwirkungen geschützt werden. Das 19 ha große ehemalige Gelände der Bundeswehr wird seit 2008 mit Unterstützung der Städtebauförderung zu einem vielfältigen, innerstädtischen Wohn- und Arbeitsquartier umgestaltet. Der Lärmschutzwall ist grundlegende Voraussetzung für diese Entwicklung.

„Mit den Mitteln der Städtebauförderung ist in den vergangenen Jahren in Rendsburg schon viel erreicht und umgesetzt worden. Der Lärmschutzwall ist bei dem Gesamtprojekt ein weiterer wichtiger Baustein. Deshalb bin ich froh, dass das Vorhaben jetzt begonnen werden kann“, erklärt Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack.

Der geplante Lärmschutzwall entlang der B 77 wird eine durchschnittliche Breite von 20 Metern haben und bis zu 3,75 Metern hoch sein. Es ist vorgesehen, den Wall unter anderem mit heimischen Gehölzen zu bepflanzen.

Die Gesamtkosten werden voraussichtlich bei knapp 1,53 Millionen Euro liegen. Ein Teil der Gesamtkosten wird durch Mittel des europäischen Förderprogramms „EFRE: „Nachhaltige Stadtentwicklung – Stadt im Wandel““ getragen.

Bislang wurden etwa 10,8 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel (3/3 von Bund/Land/Stadt) für die Gesamtmaßnahme bereitgestellt: d.h. jeweils rd. 3,6 Mio. € Zuwendungen von Bund und Land.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dirk Hundertmark / Tim Radtke | Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung

Foto: von Here and now, unfortunately, ends my journey on Pixabay auf Pixabay

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