2024 – Der Norden Deutschlands und Skandinaviens ist endgültig abgeschnitten vom Süden

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RDRedakteur

raderkaputt(CIS-intern)Wir schreiben den 24. März 2024: Schon Anfang 2014 berichtete eine Schleswig-Holsteinische Tageszeitung, das die Rader Hochbrücke noch maximal 12 Jahre halten wird. Damals nahmen die Verantwortlichen diese Hiobsbotschaft allerdings kaum ernst. Heute nacht passierte es dann, ein Mittelteil der Gott sei Dank schon gesprerrten Hochbrücke brach zusammen. Arbeiter, die sich auf der Brücke befanden, konnten sich noch rechtzeitig retten. Also noch zwei Jahre früher als 2014 gedacht, ist das Ende der Hochbrücke besiegelt.

Nachdem sich im Jahre 2018 heraustellte, das die Brücke trotz der Sanierungsarbeiten im Jahre 2013 (damals war die Brücke schon für den Lastwagenverkehr gesperrt und PKW konnten nur einspurig die Brücke passieren) für Lastwagen erneut nicht mehr passierbar ist, wurden ab 2018 wieder alle LKW durch den inzwischen sanierten Rendsburger Kanaltunnel und über Kiel und der A23 umgeleitet. Ab 2018 mußte Rendsburg dann fast vier Jahre mit täglich bis zu 30 km Staus von Norden und Süden aus leben. Schon damals verließen viele Bewohner rund um Rendsburg die Heimat und zogen in den Süden Deutschlands, um dort Arbeit und Wohnung zu finden.

Inzwischen stehen in Rendsburg in der City fast alle Läden leer, da es kaum noch Kundschaft gibt. Aber der wirtschaftliche Abstiegs Rendsburgs ist vergleichsweise klein gegen die Probleme weiter nördlich des Kanals. Nachdem 2022 bei Ultraschalluntersuchungen festgestellt wurde, das der Beton des Kanaltunnels von außen her rottet, mußte in dem Jahr wegen der Erschütterungen auch der Tunnel für den LKW Verkehr gesperrt werden.

Auch die Kieler Hochbrücken und die Brücke der A23 über den Kanal zeigten seit dem letzten Jahr 2023 erhebliche Schäden durch den zunehmenden LKW Verkehr und mußten gewichtsmäßig begrenzt werden. Trotz des zwischenzeitliche Baus und Einsatzes größerer Kanalfähren konnten die fehlenden Möglichkeiten den Kanal zu überqueren, nicht ersetzt werden. Nur die alte Fehmarn-Überquerung und die Kieler Fähren stehen noch für einen Weg Richtung Skandinavien zur Verfügung. Die neue Fehmarn-Querung ist ja auch nach Protesten diverser Umweltorganisationen immer noch nicht in Bau.

2018 wurde dann zwar mit der Planung eines Ersatzes für die Rader Hochbrücke begonnen, allerdings ist mit einem Baubeginn für einen geplanten Tunnel unter dem Kanal nach vielen noch laufenden Prozessen einiger reicher Anlieger auch nicht vor 2030 zu rechnen. Wenn überhaupt!

Im Norden Schleswig-Holsteins haben besonders im Bereich Flensburgs in den letzten Jahren viele kleine und große Unternehmen, soweit es finanziell überhaupt noch möglich war, die Stadt verlassen und haben ihre Unternehmen im Süden Deutschlands angesiedelt. Die Arbeitslosenquote nördlich des Kanals liegt z.Zt. bei durchschnittlich 45 %. Was wohl auch mit dazu beigetragen hat, das mehrere Städte und Gemeinden von rechtsgerichteten Bürgermeistern regiert werden.

Die Länder Skandinaviens haben inzwischen die Bundesrepublik Deutschland verklagt, um zumindestens einen finanziellen Ausgleich für ihre enormen Verluste in der Wirtschaft zu bekommen. Unter der Hand redet man von fast 1 Billion Euro, die Deutschland als Schadensersatz an die skandinavischen Länder zahlen soll.

Wie es nun weiter gehen soll, weiß zur Zeit niemand, wahrscheinlich sollte man das alles auch positiv sehen, denn der Autoverkahr im nördlichen Schleswig-Holstein hat dadurch enorm nachgelassen, so das es auch nicht mehr nötig tut, die maroden Bundesstrassen zu sanieren. Wo kein Auto fährt, braucht man auch keine Straßen.

PS: Ob unsere utopische Geschichte nun übertrieben ist, wird sich in 10 – 12 Jahren herausstellen!

CIS

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